Ich finde es einfach so krass
Und mir ist klar
Wie viel Du für mich aufgegeben hast
Ich finde es einfach so krass
Wie viel Du halten musstest
Wie oft Du unterdrückt wurdest
Und Dein Mund halten musstest
Wie viel Du für mich aufgegeben hast
Wie viel Träume Du in Dir unterdrückt hast
Mich ansiehst und anlächelst
um stark zu sein
Damit ich nichts seh
Leise sein um zu überleben
Wie oft Du irgendwo hingegangen bist, wo Du nicht wolltest
Wie oft Du Ja statt Nein gesagt hast
Wie viel Schmerz Du halten musstest
Vielleicht noch von Generationen
Und mich immer ansiehst: „Es ist alles gut“
Wie viel Gedichte Du nicht geschrieben
Wie viel Ideen nicht zu Papier
Wie sehr Du Dich angepasst hast, um nicht aufzufallen
Wie viel Fragezeichen da waren
Wie viel gegen Wände reden
Wie oft nicht verstanden werden
Wie Du Sachen liegen hast lassen, die Dir eig. wichtig waren
Wie Du die anderen an Dir vorbeiziehen siehst
Das Gefühl es nie recht machen zu können
Danke, dass Du das alles für mich gehalten hast
Ich bin so gespannt, wie Du Dich ausdrückst
Weil nach all dem ganzen Halten
Bist Du eh schon längst dran
Deine Träume zu leben
Und keine Maske mehr zu tragen
Ich will Dein Lachen und Deine Tränen sehen
Dein ganzes Sein
Du musst nichts mehr halten
Und wenn doch, hab ich die Kraft und halte Dich